Die Leber als Stoffwechselorgan

Aktualisiert: 9. Jan 2019



Die Leber ist im Körper das grösste Stoffwechselorgan. Über den Pfortaderkreislauf nimmt sie alle Stoffe aus den ihr zuführenden Organen auf, speichert oder verarbeitet die Stoffe und gibt sie wieder an den Blutkreislauf ab. Sie hat daher eine wichtige Bedeutung für die Entgiftung.



Wie Leberprobleme entstehen


Physiologisch entwickelt sich eine Leberschwäche durch eine Misshandlung des Körpers, indem wir über einen langen Zeitraum hinweg säurebildende, bearbeitete Nahrungsmittel oder andere ungesunde Nahrungsmittel zu uns nehmen. Lebererkrankungen entstehen meistens über Jahre hinweg – ausser es handelt sich um eine akute Leberentzündung. Erhöhte Leberwerte werden deshalb oft als Zufallsbefund bei einer Routinekontrolle entdeckt. Häufig werden erhöhte Leberwerte auch bei Abklärungen anderer Erkrankungen wie zum Beispiel bei hohem Blutdruck oder bei Diabetes entdeckt. Auffälligstes Merkmal für eine Lebererkrankung ist eine Gelbverfärbung der Haut oder der Augen. Auch unklare Bauchschmerzen können auf eine Leber- oder Gallenwegserkrankung hinweisen. Häufige Ursache einer schwachen Leber, Verdauungsproblemen und anderen gesundheitlichen Problem entwickelt sich aufgrund von bewussten und unterbewussten stressbeladenen Emotionen. Die Gefühle von Ärger, Hass, Furcht, Eifersucht, Ablehnung, Depression, Selbstmitleid und Hoffnungslosigkeit haben einen starken Einfluss auf unseren Körper, und am meisten wird die Leber davon betroffen.


Eine vergiftete Leber führt zu Krankheit


Leberdysfunktionen haben einen negativen Einfluss auf die Verdauung, den Energiehaushalt des Körpers, die Durchblutung, die Zwerchfellatmung und auf die verschiedenen hormonellen Funktionen. Wenn die Leber ihre volle Funktion nicht mehr ausüben kann, dann verstopft sie mehr und mehr und wird schwächer und auch alle anderen Organe werden als Folge davon mehr belastet. Vor den ersten Anzeichen von Krankheit muss die Effizienz der Leber bereits reduziert gewesen sein, sonst hätten Sie wahrscheinlich kein Problem bekommen


Schlechter Schlaf - Warnsignal einer kranken Leber


Die Leber als Organuhr

Gehen die Schlafstörungen mit mangelnder Leistungsfähigkeit, häufiger Tagesmüdigkeit, Abgeschlagenheit, Rücken- und Kopfschmerzen, Verschlackungen, gereizten Stimmungen, Augen- und Verdauungsproblemen, schlechter Nährstoffresorption, Verstopfungen oder Schmierdurchfällen einher, kann von einer kranken Leber ausgegangen werden – selbst ohne spezifische Leberschmerzen: Durch das Fehlen organischer Schmerzrezeptoren bewältigt die Leber ihre vielfältigen Aufgaben unbemerkt.


Reinigung und Entgiftung von Leber und Galle


Die Leber spielt im Stoffwechsel eine dominante Rolle und ist an lebenswichtigen Abläufen beteiligt. Sind ihre Funktionen gestört, fallen im Körper schädliche Stoffwechselprodukte an, die den Schlafenden aufwecken – nämlich zwischen 1 und 3 Uhr. Deshalb, und weil eine rundum funktionstüchtige Leber für unsere Gesundheit zentral ist, gilt es für Betroffene, mit einer speziellen Aufbaukur die Leber zu entgiften und kräftigen.


Craniosacrale Behandlung


Die Behandlung von Leberdysfunktionen in der craniosacral Therapie, kann sich nicht nur auf das Organ und seine Segmente beschränken, da die Interaktionen mit anderen Organen und Strukturen des Körpers wichtig und entscheidend sind. Für die Behandlung mobilisiert man die Leber rhythmisch in die eingeschränkte Bewegung. Dadurch soll die Mobilität und Motilität der Leber wieder hergestellt werden.

© Judith Wüthrich | KomplementärTherapeutin | Craniosacral Therapie